Schritt 5: Die Vorbereitung auf Studium
Du bist eingeschrieben? Dann kann es jetzt losgehen. Doch wie bereite ich mich optimal auf den Studienbeginn vor? Was brauche ich und wo gibt es das? Wir geben dir Tipps von Arbeitsmaterialien über Jobs und Sportangeboten bis hin zur Wohnungssuche.
Studienbeginn
Eigentlich beginnt das Studium in Physik erst Mitte Oktober, doch auch schon vorher gibt es Angebote, die dir bei einem erfolgreichen und reibungslosen Studienstart helfen. Zwei Angebote möchten wir ganz besonders ans Herz legen:
DiaMINT
Das Schwierigste ist sicherlich, an der CAU das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen und die Dinge in der Flut von Angeboten zu finden, die für dich wichtig sind. DiaMINT hilft dir genau hierbei. Von der Entscheidung fürs Studium, über die Einschreibung, bis zum Start ins Semester begleiten wir dich und stellen für dich die wichtigen Infos zusammen (wie z.B. auf diesen Webseiten). Und selbst danach bietet dir DiaMINT in den ersten Semestern weitere Unterstützung an. DiaMINT will so etwas wie dein persönlicher Studiumscoach sein. Wir müllen dich nicht mit Emails und Angeboten zu, sondern versuchen dir ganz spezifisch für deine Bedürfnisse kompakte Hilfsangebote und Tipps zu geben, damit du mehr Zeit für die wichtigen Dinge hast. Denn wir wissen, was dich wann im Studium erwartet und wie du dich optimal vorbereiten kannst. Statt lange zu suchen und herumzuprobieren, nutze die Erfahrung von vielen Semestern vor dir. Spare Zeit, lerne schneller und schneide besser ab!
Vorkurs
Die einzige wirklich wichtige Voraussetzung für ein Physikstudium sind gute Kenntnisse der Schulmathematik. Daher gibt es speziell für Physik einen Vorkurs, der die Kenntnisse aus der Schule nochmal auffrischt. Wir empfehlen dir an dem Vorkurs unbedingt teilzunehmen. Die Dinge die dir dort gezeigt werden, wirst du alle recht bald im ersten Semester benötigen. Daher ist es schlau eventuelle Lücken möglichst früh zu schließen. Im Vorkurs gibt es zudem Übungen, die dir genau dabei helfen. Ein anderer Vorteil: Du lernst im Vorkurs schon viele der anderen neuen Physikstudierenden kennen. Die Vorteile eines Netzwerkes solltest du nicht unterschätzen, denn Dinge wie die Suche nach Räumen im Physikzentrum oder Tipps, wo man was in Kiel findet/bekommt, sind im Team schnell und effizient gelöst, während man alleine ewig suchen kann.
Was du sonst noch so brauchst:
Wohnen
Wenn du für das Studium nach Kiel ziehst, ist ein wichtiger Schritt eine geeigneten Ort zum Wohnen zu finden. Für ein Zimmer muss du je nach Größe und Lage zwischen 300 und 500 Euro rechnen. Wenn du eine Wohnung suchst wird es etwas teurer und gerade 1-Zimmerwohnungen sind schwer zu finden und auf den Quadratmeter gerechnet teurer.
Daher ist eine Möglichkeit, die viele Studierende nutzen, der Platz in einem Wohnheim. Dort kann man schnell Leute kennenlernen und häufig sind die Zimmer etwas günstiger. Falls das für dich infrage kommt, informiere dich frühzeitig über die Möglichkeiten und die Vergaberichtlinien der einzelnen Wohnheime. Hier ist das Stichwort früh wirklich wichtig. Beim Studentenwerk kommst du auf eine Liste und die wird sehr konsequent abgearbeitet. d.h. wer sich zuerst beworben hat, bekommt zuerst ein Zimmer angeboten. Um dich auf eine Wohnheimplatz bewerben zu können, musst du noch nicht eingeschrieben sein. Den Nachweis Student*in zu sein benötigst du erst später. Lass dich also so früh wie möglich auf die Warteliste setzen. Absagen kannst du später immer noch.
Eine andere gute Option ist es, sich eine passende WG zu suchen. Viele Angebote findest du im Internet bei „WG-Gesucht“. Aber auch auf Kleinanzeigen findest du Inserate für Zimmer und Wohnungen. Auch die Universität ein paar Optionen für deine Wohnungssuche aufgelistet, inkl. einer Liste der Wohnheime in Kiel.
Gerade im Sommer ist der Wohnungsmarkt sehr dynamisch. Während die einen im Juli ihre letzten Prüfungen geschrieben haben und ihr Studium beenden und ausziehen, erhalten die meisten die Zusage für ihren Studienplatz erst im Laufe des August oder noch später. Im Septmeber suchen daher sehr viele nach einer Unterkunft und es wird deutlich schwieriger etwas zu finden. Es lohnt sich daher früh zu suchen, denn dein Studienplatz in Physik ist dir sicher, weil Physik zulassungsfrei ist. Du kannst also ab dem Moment, wo du dich für Kiel entschieden hast, mit der Wohnungssuche anfangen. Der frühe Vogel fängt den Wurm!
Jobs
Wenn man mal von Miete plus Nebenkosten von etwa 500 Euro ausgeht und pro Woche 100 Euro für Essen (15 Euro pro Tag) ansetzt, dann braucht man mit etwas Reserve für Kleidung, etc. etwa 1000 Euro im Monat. Da das schon eine Menge Geld ist, müssen viel Studierende nebenbei arbeiten. Neben den klassischen Jobs in der Gastronomie oder beim Discounter gibt es auch studentische Jobs an der Uni. Viele von diesen haben eine Umfang von 20 bis 40 Stunden pro Monat und werden geringfügig besser als Mindestlohn bezahlt. Die Tätigkeit ist meisten eine Unterstützung in Lehrveranstaltungen. Hierfür werden meistens Studierende gesucht, die die Veranstaltung schon besucht haben oder in einem höheren Semester sind. Aber es gibt auch Jobs, in denen auch Studienanfänger schon zum Zuge kommen können. In der Physik lohnt es sich bei Interesse eine Email an Frau Sommer zu schicken.
Arbeitsmaterialien
Was braucht man eigentlich fürs Physikstudium? Eigentlich nicht viel, aber es gibt ein paar Dinge, die schon sehr hilfreich sind:
- PC oder Notebook: Sehr viel läuft online. Vom “Leihen” digitaler Lehrbücher in der Uni-Bibliothek über die administrativen Dinge im Studium (Email) bis hin zum Lösen von Übungsaufgaben braucht man eigentlich fast immer einen PC. Das muss keine Rakete sein, aber Windows 11 sollte darauf schon flüssig laufen (können). Spezielle Software brauchst du eigentlich nicht. Die meisten Dinge können mit OpenSource Software (Libre Office,…) erledigt werden.
- Taschenrechner: Für Klausuren benötigst du einen Taschenrechner. Dieser sollte mehr als die Grundrechenarten können. Du brauchst Winkelfunktionen, Logarithmen und andere mathematische Funktionen. Allerdings darf der Taschenrechner nicht programmierbar sein. Typische Modelle wie der TI-30 kosten ca. 30 Euro. Meistens kann man den Rechner aus der Schule sehr gut weiter verwenden.